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Nachteilsausgleich gemäß §11 RSPO

Nachteilsausgleiche dienen dazu, Studentinnen und Studenten, die einer besonderen Belastung ausgesetzt sind, eine gleichberechtigte Teilhabe am Studium zu ermöglichen.

Studentinnen und Studenten mit besonderen Herausforderungen können an ihre persönliche Situation angepasste Studien- und Prüfungsbedingungen beantragen. Erst die offizielle Genehmigung schafft für alle Beteiligten (Dozentinnen und Dozenten sowie Studentinnen und Studenten) Rechtssicherheit.

Wer kann einen Nachteilsausgleich beantragen?

Gemäß § 11 Rahmenstudien- und -prüfungsordnung gehören hierzu Studierende, "...die durch ein ärztliches Zeugnis glaubhaft machen, dass sie oder er wegen Behinderungen im Sinne von § 2 Abs. 1 SGB IX oder wegen länger andauernder oder ständiger gesundheitlicher Beeinträchtigungen nicht in der Lage ist, eine Leistung ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form oder innerhalb der vorgesehenen Zeit abzulegen."

Wie läuft das Antragsprozedere?

  • Der Antrag auf Nachteilsausgleich wird beim Prüfungsausschuss des Kernfachs gestellt und im zuständigen Prüfungsbüro eingereicht. Mittels eines aktuellen ärztlichen Attests/Gutachtens wird geprüft, welche Folgen die Behinderung oder die Beeinträchtigung für das Studium und/oder für die Prüfungen haben.
  • Dringend empfehlenswert ist eine Beratung bei der  Beratungsstelle für Studierende mit Behinderungen und mit chronischen Erkrankungen an der Freien Universität Berlin. Dord wird ein entsprechendes auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmtes Empfehlungsschreiben erarbeitet.
  • Mit diesem Empfehlungsschreiben sowie dem Attest/Gutachten wenden Sie sich an das Studienbüro des Fachbereichs, um dort die Empfehlungen in einen individuellen Studienverlaufsplan und Prüfungsanpassungen zu konkretisieren.
  • Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses prüft den Antrag sehr ausführlich und legt den/die Nachteilsausgleich/e final entsprechend fest. Über die Entscheidung erhalten Sie einen schriftlichen Bescheid.