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Aktuelle Regelungen der Praktika in der Veterinärmedizin

Ersatzleistung zum Schlachthofpraktikum
(Zeitraum 17.02.2022 bis 15.10.2022)

Beschluss der Fachvertreter des Studien- und Prüfungsfaches Fleischhygiene der fünf deutschen Ausbildungsstätten und Mitglieder des DVG-Arbeitskreises „Lehre in den lebensmittelhygienischen Fächern der deutschsprachigen Länder“ zu einer zeitlich befristeten Anerkennung (Zeitraum 17.02.2022 bis 15.10.2022) folgender Leistungen als äquivalent zum Schlachthofpraktikum (= Ersatzleistung) – vorbehaltlich staatlich/universitärer festgelegter Reglementierungen im Umgang mit Covid-19-Pandemie vom 17.02.2022.

Bis zum 15.10.2022 bzw. bis auf Widerruf gilt, dass Praktika, die für eine bestimmte Mindestdauer durchgeführt wurden, von den Prüfungsausschussvorsitzenden als vollwertig abgeleistet anerkannt werden:

Im Härtefall müssen insgesamt mindestens 75 h Praktikumsstunden erreicht werden.
1. davon: zugelassener Schlachthof Rind und/oder Schwein mit hauptamtlich amtlich
    tätiger/m Tierärztin/Tierarzt; mind. 38 h
2. davon: Geflügelschlachthof – ggf. auch zeitlich getrennt; bis 38 h
3. davon: abweichend von 1. und 2. Schlachtungen u. a. der Tierarten Rind und Schwein,
    auch in kleineren Betrieben oder bei Hausschlachtungen; bis 20 h

Ein Härtefall liegt beispielsweise bei einer kurzfristigen Absage des Praktikums seitens des Schlachtbetriebs vor. Ein schriftlicher Nachweis des Absageschreibens ist vorzulegen.

Ab dem WiSe 2021/22 wird es keine allgemeinen Regelungen zu anerkannten Ersatzausbildungen für die extramuralen Praktika mehr geben. Im Falle von besonderen persönlichen Härten sprechen Sie bitte frühzeitig die jeweiligen Praktikumsverantwortlichen persönlich an.