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Corona-Epidemie: Aktuelle Informationen zu Lehre und Prüfungen in der Veterinärmedizin und der Pferdewissenschaft

Auf dieser Seite finden Sie alle zur Verfügung stehenden Informationen zu Änderungen von Lehrveranstaltungen und Prüfungen in der Veterinärmedizin und der Pferdewissenschaft aufgrund der aktuellen Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus. Wir arbeiten mit Hochdruck an Lösungen, um die Auswirkungen auf die Veranstaltungen in der Veterinärmedizin und der Pferdewissenschaft zu konkretisieren. Bitte sehen Sie davon ab, bei uns Nachfragen zu stellen. Alle Informationen werden hier veröffentlicht.

Die Seite wird laufend aktualisiert (Stand: 24.03.).

Aktuelle Informationen, die die gesamte Freie Universität Berlin betreffen, werden hier veröffentlicht. Desweiteren sind auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts empfohlene Hinweise zum Schutz vor Ansteckungen beschrieben.

In der aktuell laufenden vorlesungsfreien Zeit des Wintersemesters stattfindende Lehrveranstaltungen sind seit dem 11.03. abgesagt. Unter bestimmten Voraussetzungen können Lehrveranstaltungen trotzdem stattfinden, beispielsweise über Online-Angebote.

Die Rotation Pathologie ist bereits auf Online-Format umgestellt und findet als Distance-Learning statt.

Die Rotationen in der Fleischhygiene wird aktuell auf ein Online-Format umgestellt. Sobald wir hier ein konkretes Angebot machen können, werden wir Sie informieren.

Zur Fortsetzung der Rotation in den Kliniken können wir derzeit keine Aussagen treffen. Eine zeitnahe Wiederaufnahme der Präsenzrotation scheint unwahrscheinlich. Die Realisierung von Online-Formaten wird geprüft.

Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf dieser Website über Änderungen und stellen Sie Ihrerseits die Erreichbarkeit über die im Campus-Management hinterlegten Kontaktdaten sicher.

Nach aktueller Lage ist der Beginn der Vorlesungszeit auf den 20. April verschoben.

Im Sommersemester 2020 wird die Lehre bis auf Weiteres ausschließlich online sein. Wir arbeiten gerade an einer entsprechenden Umstellung des Curriculums und der Lehrformate.

Bitte stellen Sie als Studierende sicher, dass Sie an Ihrem gewöhnlichen Aufenthaltsort über einen Skype-fähigen Rechner (mit interner/externer Webcam & Mikrofon) und einen leistungsfähigen Internetanschluss verfügen. Sollten Sie noch nicht entsprechend ausgestattet sein, kümmern Sie sich bitte zeitnah darum. Das sind in nächster Zeit sicher begehrte Artikel, die für Ihren Studienerfolg sehr entscheidend sein werden.

  • Studierenden, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet gemäß der Definition des RKI aufgehalten haben oder Kontakt zu einer am Coronavirus (COVID-19) infizierten Person gehabt haben, ist die Teilnahme nicht gestattet.
  • Wenn ein Kontakt zu einer positiv auf Covid-19 getesteten Person in den letzten 15 – 28 Tagen bestand, der vom Gesundheitsamt erfasst wurde und wo aktuell keine Restriktionen seitens des Gesundheitsamtes mehr bestehen, steht dieser Umstand einer Teilnahme an der Staatsexamensprüfung nicht prinzipiell entgegen.
  • Wenn in den letzten 28 Tagen ein Kontakt zu einer positiv auf Covid-19 getesteten Person bestand, der vom Gesundheitsamt nicht erfasst wurde, ist die Prüfung nicht durchzuführen.
  • Generell sollten Menschen, die an einer Atemwegserkrankung leiden, nicht zu Prüfungen erscheinen.
  • Es sollte jeder Druck von den Studierenden genommen werden, trotz Erkrankung an Prüfungen teilzunehmen, um die Teilnahme von Erkrankten an Prüfungen möglichst zu vermeiden. Entsprechend sind die Ladung zur Prüfung und die geltenden Fristen nicht verbindlich. Keiner/m Studierenden wird ein Nachteil entstehen, falls er/sie sich dazu entschließen sollte an einer Prüfung nicht teilzunehmen. Ein ärztliches Attest ist nicht erforderlich, wenn Studierende zu einer Prüfung nicht erscheinen.
  • Die ergriffenen Maßnahmen sollen alle Personen ausreichend vor Infektionen schützen. Studierende, die sich einer Risikogruppe zugehörig fühlen, möchten eine Teilnahme dennoch überdenken. Insbesondere für sie gilt der vorige Absatz.
  • Die Studierenden sind nach Infektionsschutzgesetz zu einer wahrheitsgemäßen Aussage verpflichtet!

 Organisatorisches

  • Mündliche und mündlich praktische Prüfungen dürfen nur mit gesamthaft bis zu maximal 6-8 Personen durchgeführt werden.
  • Während der Prüfung sollen die Anwesenden einen Mindestabstand von zwei Metern zueinander einhalten. Dies ist bei der Anzahl von geladenen Personen und der Wahl des Prüfungsraumes zu berücksichtigen.
  • Es sollten in ausreichender Zahl Gelegenheiten zum gründlichen Händewaschen vorhanden sein. Bitte gründliches Händewaschen vor und nach (bei praktischen Prüfungen ggf. auch während) der Prüfung.
  • Bitte halten Sie in Warteschlangen / Warteräumen ausreichenden Abstand voneinander. Halten Sie auch vor und nach den Prüfungen Abstand!
  • Prüfungen am Patienten sollten in der Abwesenheit der Patientenbesitzer*in erfolgen. Sollte die Anwesenheit der Patientenbesitzer*in dennoch erforderlich sein, sind die Prüfungen grundsätzlich als Einzelprüfung durchzuführen (ein Prüfling + Prüfer + max. eine Patientenbesitzer*in)
  • Untersuchungen und Therapien mit Patienten sind unter Beachtung der Hygieneanweisungen für Beschäftigte durchzuführen.


Prüfung Mikrobiologie:

Die Prüfungen werden am Dienstag, den 24.03.2020 wieder aufgenommen. Die ausgefallenen Prüfungen vom Montag, den 23.03. werden am Donnerstag, den 26.03. um die gleiche Zeit nachgeholt. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte das Institut für Mikrobiologie und Tierseuchen (stefan.schwarz@fu-berlin.de).


Wiederholungsprüfungen 11. Semester: 

Fach Details Kontakt-Fachkoordination Durchführung
Reproduktionsmedizin     24.03.2020 1 WH-Prüfung (1 Person) Prof. Heuwieser Ja (ohne Beisitzer)
Chirurgie und Anästhesiologie 26.03.2020 1 WH-Prüfung (3 Personen) Prof. Böttcher, Prof. Lischer Ja, Prüfung verschoben auf Montag, den 30.03.
Innere Medizin  31.03.2020 3 Gruppen (Erstprüfung, 1.+2.WH- insges. 5 Personen) Prof. Kohn, Prof. Gehlen Ja, Termin bleibt

Gerichtliche Veterinärmedizin,
Berufs- und Standesrecht

30.03.2020 1 Prüfung (1 Person) Prof. Staufenbiel Noch zu klären

Derzeit sind keine validen Aussagen möglich, ob diese Prüfungen erfolgen.

Jedoch soll die Durchführung weiterhin vorbereitet werden (incl. der Meldung der Studierenden), um - bei Verbesserung der Lage - die Prüfungen entsprechend im Wintersemester 2020/2021 durchführen zu können. Wir informieren weiter, sobald wir einen belastbareren Zeitplan haben.

Wir werden regelmäßig die Lage prüfen und ggf. Anpassungen an die Prüfungszeiträume vornehmen und hier veröffentlichen.

 

Abschlussarbeiten können im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten fortgeführt werden. Die Abgabefristen für Abschlussarbeiten im Rahmen von Bachelor-, Master- und Diplomstudiengängen sind bis mindestens 11. Mai 2020 gehemmt.

Laufende und geplante Praktika als Teil des Studiums richten sich nach den Vorgaben der jeweiligen Einsatzeinrichtungen. Praktikant*innen sind entsprechend nur dann von Restriktionen betroffen, wenn der Praktikumsbetrieb oder die zuständigen Landesregierungen/Behörden solche aussprechen.

Die intramuralen Praktika an den universitätseigenen Einrichtungen der Freien Universität sind derzeit ausgesetzt.

Sollten extramurale Praktika abgebrochen werden müssen, prüfen Sie mögliche Alternativen. Wenn sich die Corona-Krise ausweitet und krankheitsbedingt Leute in den Praxen/Schlachthöfen ausfallen, kann es durchaus sein, dass die Praxis-/Schlachthofinhaber gern auf die Unterstützung von Praktikant*innen zurückgreifen, um ihre Aufgaben in Patientenversorgung, Tierschutz und Verbraucherschutz erfüllen zu können.

Wir weisen darauf hin, dass zumindest für 8 Wochen innerhalb eines Wahlpraktikums laut TAppV nicht zwingend eine veterinärmedizinische Betreuung vorgeschrieben ist. Genau heißt es dazu in § 60 TAppV: Ein Teil des Praktikums nach § 57 Abs. 2 von mindestens 75 Stunden innerhalb von zwei Wochen und höchstens 350 Stunden innerhalb von acht Wochen kann in einem Institut einer Universität einer naturwissenschaftlich-medizinischen Fachrichtung abgeleistet werden.

Im Rahmen der Corona-Krise kommt es in der Humanmedizin an diversen Stellen zu Engpässen im medizinischen Personal. Wenn Studierende z.B. in einer Universitätsklinik oder einem an die Universität angeschlossenen diagnostischen Labor oder Forschungsinstitut sinnvoll und mit einem akademischen Anspruch aushelfen können, sind aus unserer Sicht die Bedingungen der TAppV erfüllt. Es muss nur ein universitärer Betreuer das Praktikum bescheinigen. Diese Option könnte insbesondere für Studierende mit humanmedizinischen Vorerfahrungen (z.B. MTA- oder Pflege-Ausbildung) eine Alternative bieten.

Grundsätzlich können Sie aus eigenen gesundheitlichen Abwägungen ein Praktikum jederzeit abbrechen.

Es ist derzeit noch nicht möglich abzuschätzen, wie die Freie Universität und das LAGeSo mit den ausgefallenen Praktika umgehen wird. Erst wenn wir nach Abflachen oder Ende der Corona-Krise das Ausmaß an Ausfällen abschätzen können, wird eine Suche nach sinnvollen Lösungen möglich.

Detaillierte Empfehlungen für Austauschstudierende entnehmen Sie bitte der FAQ-Sammlung der Freien Universität (https://www.fu-berlin.de/sites/coronavirus/faq/index.html)

Es ist davon auszugehen, dass im Sommersemester zumindest anfänglich ein ausschließlicher Online-Lehrbetrieb sein wird. Trotzdem empfiehlt die Freie Universität eine sorgfältige Abwägung, falls Sie in ihr Heimatland zurückkehren wollen, um von dort aus in Berlin weiter zu studieren. Es kann in diesem Fall nicht garantiert werden, dass Sie das Semester an der Freien Universität auch wirklich abschließen können.

Die Sprechstunden des Studienbüros sind bis auf Weiteres abgesagt. Bei Anfragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an das Studienbüro. Bitte senden Sie Dokumente per E-Mail (Scan/Foto) ein und reichen das entsprechende Originaldokument per Post nach. Bitte sehen Sie davon ab, Fragen zur aktuellen Situation hinsichtlich des Corona-Virus zu stellen. Alle verfügbaren Informationen werden hier veröffentlicht.