Benotungskriterien für Dissertationen

Benotungskriterien für Dissertationen

 

- summa cum laude - (ausgezeichnet)     0,0 bis 0,2
Eine Arbeit, die durch Originalität in Methodik und Durchführung besticht und Ergebnisse von großem wissenschaftlichen Interesse erbracht hat. Der/Die Doktorand/in muss eigene Ideen entwickelt sowie Planung, Durchführung und Interpretation der Untersuchungen selbständig vorgenommen haben; ebenso die schriftliche Abfassung. Der Gegenstand der Dissertation muss zur Publikation in anspruchsvollen wissenschaftlichen Zeitschriften geeignet sein.


- magna cum laude - (sehr gut)                 0,3 bis 1,4
Eine nach Schwierigkeitsgrad und Selbständigkeit bei der Durchführung deutlich über dem Durchschnitt liegende Arbeit, die vom Ergebnis her bedeutsam ist und z. B. auch methodische Neuentwicklungen beinhaltet. Abfassung und Interpretation sollten ohne wesentliche Hilfeleistungen erfolgt sein. Die Arbeit muss sich vom Ergebnis her zur Publikation eignen.


- cum laude - (gut)                                       1,5 bis 2,4
Eine korrekt und selbständig durchgeführte Dissertationsarbeit, die vom (von der) Doktoranden (Doktorandin) keine größere Originalität verlangt hat (z. B. Durchführung mit bereits vorhandenen Methoden, Bestätigung von Hypothesen, für deren Richtigkeit bereits Anhaltspunkte vorlagen).
Laufende Anleitung während der Durchführung und eine gewisse Hilfe bei der Interpretation sowie Abfassung waren erforderlich.


- rite - (genügend)                                       2,5 bis 3,4
Eine vom (von der) Doktoranden (Doktorandin) mit geringer Originalität und Selbständigkeit korrekt durchgeführte Arbeit. Intensive Anleitung bei der Durchführung der Versuche, bei der Interpretation der Ergebnisse sowie bei der Abfassung waren erforderlich.


- non sufficit – (nicht genügend) > 3,4

 


Sie werden gebeten die Benotung auch in den o. g. Zahlwerten anzugeben.