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Herzlichen Glückwunsch, Valeria Cornelius - zum PhD in Biomedical Science

Valeria Cornelius mit Salah Amasheh bei der Promotionsfeier

Valeria Cornelius mit Salah Amasheh bei der Promotionsfeier
Bildquelle: Susanne Trappe

News vom 23.03.2026

Magna cum laude für die Promotion von Frau Valeria Cornelius

Wir freuen uns sehr, bekannt zu geben, dass Valeria Cornelius am 23. März 2026 ihre Promotion am Fachbereich Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin erfolgreich mit dem Prädikat magna cum laude abgeschlossen hat.

In ihrer kumulativen Dissertationsschrift mit dem Titel „Effects of plant secondary metabolites quercetin and berberine on barriology of porcine small intestinal barrier models“ untersuchte Frau Cornelius die Effekte der pflanzlichen Sekundärmetabolite Quercetin und Berberin auf die epitheliale Barrierefunktion in Dünndarmmodellen des Schweins. Dabei kamen sowohl in vitro- (IPEC-J2-Zellmodell) als auch ex vivo-Ansätze (Villusepithel und Follikelassoziiertes Epithel der Peyer-Plaques) zum Einsatz.

Die Arbeit umfasst zwei in internationalen Fachzeitschriften veröffentlichte Originalarbeiten:

  1. Cornelius V, Droessler L, Amasheh S (2024) – Quercetin Improves Barrier Properties in Porcine Small Intestine but Not in Peyer’s Patches. International Journal of Molecular Sciences
  2. Cornelius V, Droessler L, Boehm E, Amasheh S (2022) – Concerted action of berberine in the porcine intestinal epithelial model IPEC-J2: Effects on tight junctions and apoptosis. Physiological Reports

Die Forschungsergebnisse zeigen:

  • Quercetin entfaltet eine barriereverstärkende Wirkung im Villusepithel, die auf eine Hochregulierung von Claudin-4 und eine Reduktion von Claudin-2 zurückgeführt werden konnte – jedoch nicht im Follikelassoziierten Epithel der Peyer-Plaques.
  • Berberin führte in IPEC-J2-Zellmonolayern zu einer Abnahme der Barrierefunktion, verursacht durch Apoptose-Induktion sowie eine Abnahme der Tight-Junction-Proteine Claudin-1, -3 und Occludin.

Die Arbeit liefert wichtige Erkenntnisse für die Tierernährung und die Humanmedizin, insbesondere im Hinblick auf die differenzierte Wirkung von Phytochemikalien in verschiedenen Darmabschnitten. Die Ergebnisse unterstützen die Hypothese, dass Villusepithel und Peyer-Plaques unterschiedliche Empfindlichkeiten und Regulationsmechanismen aufweisen.

Wir gratulieren Valeria Cornelius herzlich zu diesem herausragenden Erfolg und wünschen für die weitere wissenschaftliche Laufbahn alles Gute!

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