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HECTOR

Förderung:

Teilprojekt: Bedeutung der Wirtsrestriktion von Escherichia coli auf Übertragungsdynamik und Verbreitung von antimikrobiellen Resistenzen

Die FU Berlin beschäftigt sich im Projekt HECTOR hauptsächlich mit der Identifizierung und Charakterisierung von Plasmiden bei Escherichia coli. Plasmide sind mobile genetische Elemente, die sich eigenständig vermehren und mitunter auch aus eigener Kraft in andere Bakterienzellen übertragen können. Im Mittelpunkt des Interesses im Projekt HECTOR stehen Plasmide, die Gene für Resistenzen gegenüber bestimmten, in Human- und/oder Veterinärmedizin wichtigen Antibiotika vermitteln, wie Penicillinen, Cephalosporinen und Monobaktamen, Carbapenemen und/oder Colistin. Die detaillierte Untersuchung der Plasmide zielt darauf ab, weitere auf diesen Plasmiden befindliche Gene zu identifizieren, die für die den plasmidtragenden E. coli-Isolaten von Vorteil sind, beispielsweise bei deren Verbreitung oder bei deren Anpassung an neue menschliche oder tierische Wirte.