Überexpression von Genen

Image Credit: PD Dr. Friederike Stumpff

Zur Untersuchung von Funktion und Regulation bestimmter Proteine – z.B. durch Medikamente oder Futterzusatzstoffe – können Candidaten Gene in Zellkulturmodellen überexprimert werden und gezielt untersucht werden. Beispielsweise kann es zur Untersuchung eines Ionenkanals sinnvoll sein, das zugehörige Gen in einen Vektor einzufügen.  Zu Kontrollzwecken kann man einen Marker – z.B. ein Gen für einen fluoreszeierenden Farbstoff (hier: GFP) - eingebauen.  Nach Synthese wird der Vektor in die Zellen eingebracht und die Gensequenzen vom zelleigenen Proteinexpressionssystem abgelesen.  Erfolgreich transfizierte Zellen exprimieren dann nicht nur den gewünschten Kanal sondern auch das Marker Protein.  Im Falle von GFP zeigen die Zellen ein grünes Fluoreszenzsignal und können selektiv – z.B. mittels der Patch Clamp Technik – untersucht werden.

zurück zur Methodenübersicht