Kurzportrait

Studierende bei den physiologischen Übungen

Studierende bei den physiologischen Übungen
Bildquelle: Bernd Anders

Das Institut für Veterinär-Physiologie widmet sich in Forschung und Lehre dem Erkennen und Beschreiben von Lebensprozessen bei veterinärmedizinisch relevanten Tierarten.

Die Physiologie beschäftigt sich als Teilgebiet der Medizin mit den physikalischen und biochemischen Vorgängen in Zellen, Geweben und Organen unter besonderer Berücksichtigung des Zusammenwirkens im Gesamtorganismus. Für den zukünftigen Tierarzt ist ferner ein Verständnis der Vielfalt dieser Lebensprozesse bei verschiedenen Haustieren von Bedeutung. So unterscheiden sich Hund, Rind, Schwein und Huhn zum Teil erheblich in Teilprozessen der Atmung, Verdauung oder Fortpflanzung.

Für eine moderne Tiermedizin ist es zunehmend wichtig, die Funktionen und Fehlfunktionen von Lebensprozessen einzelnen Molekülen – etwa  Transport- oder Rezeptorproteinen – genau zuordnen zu können. Dieses Wissen stellt die Grundlage dar für neue Ansätze in Fütterung, Zucht oder Therapie von Haustieren. So kann durch die pharmakologische Modulation relevanter Moleküle durch bestimmte Futterzusätze oder Medikamente deren Funktion so beeinflusst werden, dass Krankheiten verhindert, geheilt oder Schmerzen gelindert werden.

Am Institut für Veterinär-Physiologie werden insbesondere die molekularen Grundlagen von epithelialem Transport und Verdauung, Stoffwechsel und Magnesiumhaushalt untersucht.