Animals' Angels zeigt eine Ausstellung über ihre NGO-Aktivitäten der im Bereich des Tierschutzes

eine Ausstellung über die Verantwortung der Amtstierärzte im Bezug auf Tiertransporte

 

 

Seit 12 Jahren führt Animals' Angels Tiertransportkontrollen durch. Die Inspektorinnen überwachen Autobahnen, Rastplätze, Sammelstationen, Märkte, Häfen, und – wo möglich –Schlachthöfe. Die Mitarbeiter der Organisation haben keine offiziellen Machtbefugnisse, sie können dokumentieren und Hinweise geben, haben aber als NGO keinerlei Handhabe, um den Tieren in ihrer prekären Situation direkt zu helfen.

Aber es gibt einen, der helfen kann: Der Amtstierarzt. Wo Transporteure die Regeln missachten, wo Landwirte Tiere misshandeln, wo Schlachthofbetreiber illegal handeln – da hat der Amtsveterinär die Macht. Er entscheidet darüber, ob Tiere im eigenen Dreck vegetieren müssen, grausam misshandelt, verletzt transportiert und halbtot im Schlachthaus angenommen werden – oder ob nicht.

 

Dass der Beruf des Tierarztes in Deutschland kein leichter ist, steht außer Frage. Überstunden, die ständige Arbeit im Grenzbereich von Leben und Tod, ein undurchdringlicher Bürokratiedschungel und wirtschaftlicher Druck sind nur ein Bruchteil der Probleme.  Und diejenigen, die sich im Sinne des Tierschutzes engagieren, haben mit Mobbing, schlechter Gesetzgebung und mangelndem Rückhalt von Seiten des Staates zu kämpfen.

 

In der Veterinärmedizinischen Bibliothek der FU in Zehlendorf hat Animals' Angels hierzu eine kritische Ausstellung erstellt. Sie behandelt Fallbeispiele aus der Vergangenheit und  richtet einen Aufruf an die jungen Studierenden:

 

Die Tiere brauchen die Hilfe der Veterinäre – jetzt und in Zukunft.

 

Eröffnung: Donnerstag, 21. Januar 2010, 14 Uhr

Dauer der Ausstellung: 21. Januar - 15. Juni 2010

 

Ort: Veterinärmedizinische Bibliothek, Oertzenweg 19b, 14163 Berlin

Öffnungszeiten:

Mo, Di, Do

9:00 - 16:30

Mi

9:00 - 19:00

Fr

9:00 - 15:00

V. i. S. d. P.:Animals' Angels e.V.

Die Aussagen der Ausstellung spiegeln nicht unbedingt die Meinung des Fachbereiches Veterinärmedizin wieder