Dissertationen

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1. Einleitung

a. Beweggründe der Arbeit

b. Ziel der Arbeit

2. Literatur

a. neutrale Darstellung der bisher zu diesem Thema erschienenen Literatur ohne eigene Kommentare

i. sachliche Gegebenheiten

ii. das vorhandene Wissensdefizit

iii. Zielsetzung der Arbeit

3. Material und Methoden

a. Was stand als Material zur Verfügung?

i. Herkunft

ii. Charakterisierung

b. Methoden

i. Materialgewinnung und Materialaufbereitung

ii. Gliederung und Systematik sowie Sicherung der Proben und der Ergebnisse

iii. Untersuchung der gewonnenen Proben

1. Untersuchungstechniken

2. Qualitätssicherung

4. Ergebnisse der Untersuchungen

5. Diskussion

6. Zusammenfassung

7. Literaturverzeichnis

8. Anhänge

a. Grunddaten (als „Beweis“ für die tatsächliche Durchführung der Arbeit und dass die Daten dem Verfasser zuzuordnen sind)

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In diesem Bereich gibt es eine breite Auswahl an Titeln, die der Doktorand zu Hilfe nehmen kann. Auch hier spielt natürlich wieder die persönliche Neigung eine große Rolle. Nicht jeder kann mit dem gleichen Buch auch gleich gut arbeiten. Mögliche Empfehlungen sind:

In der Bibliothek verfügbar:

Ebel, H.F.; Bliefert, C.: Schreiben und publizieren in den Naturwissenschaften. VCH: 2. verb. Aufl., 1991

Nicol, N.: Wissenschaftliche Arbeiten Schreiben mit Word 2007. Addison-Wesley, 6. aktualis. Aufl., 2007

Weiss, C.: Promotion – Von der Themensuche bis zur Dissertation. Thieme: 2. überarb. Aufl. 2004

Baur, E.: Praktische Tipps für die medizinische Doktorarbeit. Springer: 4. überarb. Aufl. 2000

Giebel, W.: Die medizinische Doktorarbeit – Anleitung zu selbständiger wissenschaftlicher Arbeit für Doktoranden in der Medizin. Kohlhammer: 1990

Roulet, J.F.: Der Weg zum Doktorhut. Quintessenz-Verlag: 1997

Duden: Die Deutsche Rechtschreibung. 22. Auflage 2000

Nicht in der Bibliothek verfügbar:

Ebel, H.F.; Bliefert, C.: Diplom- und Doktorarbeit. Wiley-VCH: 3., akutalis. Aufl., 2003

Vollmer, H.U.: Die Doktorarbeit schreiben. Wissenschaft & Praxis, 2005

Weiterhin nützlich:

http://www.ssw.uni-linz.ac.at/Teaching/Lectures/DissSem/Leitfaden.html

http://www.uni-leipzig.de/~pfi/pfi/de/lehre/Information-Doktoranden/anleitungdissertation.pdf

http://spzwww.uni-muenster.de/studieninformation/DissTips_R&G.pdf

www.littera.de

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Das Literaturverzeichnis beinhaltet ALLE Quellen, welche im Text erwähnt wurden, aber KEINE Quellen, welche nicht erwähnt wurden (und mit denen Sie viel gearbeitet haben).

Zunächst erfolgt die Sortierung alphabetisch, dann chronologisch. Hierzu ein verkürztes Beispiel:

Anonym (1958)
Bülow, H. von (1990)
DeVries, S. (1984)
DIN 58965 (1988)
FlHV (1986)
McKay, A. (1992)
Merck (1980)
NCCLS (1991g)
Schmidt, J. (1985)
Schmidt, W. (1979)
Schmitt, H.-P. (1984)
Schmitt, H.-P.; Kunz, P. (1986a)
Schmitt, H.-P.; Kunz, P.; Fischer, B. (1986g)
Schmitt, H.-P.; Kunz, P.; Fischer, B. (1986c)

Literaturverwaltungsprogramme wie Endnote und Citavi helfen beim Erstellen des Literaturverzeichnisses und übernehmen die Sortierung automatisch. Für FU-Angehörige steht eine kostenlose Version auf der ZEDAT-Plattform zum Download zur Verfügung.

Wenn Sie Titelabkürzungen bei Zeitschriftentitelzitaten benutzen, so geben Sie bitte die Quelle als Fußnote auf der ersten Seite des Schrifttumverzeichnisses an, um den Leser zu informieren, wo er die Zeitschriftentitelabkürzungen auflösen kann:

 

 

Schrifttum*

---------------

---------------

---------------

 

*Zeitschriftentitelabkürzungen gemäß:

List of journals indexed in Index Medicus.
Bethesda, MD: National Library of Medicine
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=journals

Übernehmen Sie nicht unkritisch die Abkürzungen, die von den Zeitschriften selbst am unteren Seitenrand oder in anderen Zitaten angegeben sind.

Sollten Sie im Index Medicus Ihre gewünschte Abkürzung nicht finden, dann müssen Sie den Titel ausschreiben.

Zeitschriftentitel, die nur aus einem Wort bestehen, werden grundsätzlich nicht abgekürzt.

Weitere Informationen hierzu gibt es im Literatur-Recherche-Kurs der Bibliothek, hier gibt es auch Hilfen zu EndNote. Die Termine finden Sie hier:
http://www.vetmed.fu-berlin.de/einrichtungen/zentrale/bibliothek/termine/literaturseminar-recherche1.html

Außerdem könnten folgende Dokumente bei Fragen behilflich sein:
http://www.vetmed.fu-berlin.de/einrichtungen/zentrale/bibliothek/allgemeines/doktoranden/endnote/index.html

 

 

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Wenn wir über den Literaturteil reden, dann natürlich schon, denn darum geht es ja! In diesem Abschnitt der Dissertation soll ein Abriss der bisher veröffentlichten Literatur, also der bis heute gesammelten Erkenntnisse, erfolgen. Was man nicht zitieren kann, hat hier also nichts zu suchen.

In den anderen Abschnitten, wie zum Beispiel der Einleitung oder Material und Methoden haben Zitate grundsätzlich nichts verloren. Hier geht es um die eigene Arbeit und die hat ja im günstigsten Fall noch niemand vorher gemacht.

In der Diskussion wiederum können und sollten die diskutierten Fakten mit Literaturzitaten belegt werden.

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Die Gliederung sollte numerisch erfolgen, d.h. nach folgendem Muster

1.1

1.2

1.2.1

2.1

2.1.1

etc.

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Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Viele Faktoren spielen hier mit herein. Manche Bücher zum Thema empfehlen, erst die Gliederung zu schreiben und dann mit Material und Methoden fortzufahren, gefolgt von Ergebnissen, Diskussion, Einleitung und Zusammenfassung. Das ist sicherlich ein guter Ansatz, es gibt aber folgendes zu bedenken:

Was erwarten die Doktoreltern?

Viele erwarten zunächst ein Konzeptpapier, welches grob schon einmal die Einleitung und Material und Methoden beinhaltet. Andere möchten unabhängig davon erst einmal eine Art Literaturteil um zu überprüfen wo die Dissertation ansetzen soll. Wiederum andere möchten vom Doktoranden zu allererst die Einleitung vorgelegt bekommen. Den Wunsch der Doktoreltern sollte man berücksichtigen. Ob man  aber tatsächlich mit dem vorgegebenen Kapitel anfängt, oder nur eine Vorabversion für den Betreuenden schreibt, bleibt jedem selbst überlassen.

Wie ist mein generelles Vorgehen bei der Dissertation?

Auch hier steht die Kommunikation mit dem Betreuer an erster Stelle. Beginne ich mit den Versuchen oder mit der Literaturrecherche? Welche Besonderheiten verbergen sich in meinem Thema (Literaturarbeit?). Und nicht zuletzt ist auch der Zeitfaktor von Bedeutung. Es gilt vorgegebene Termine zu koordinieren, wie Besprechungen mit den Statistikern, Literaturrecherche-Seminare und zum Beispiel SPSS-Einführungskurse.

Nicht zuletzt bleibt es natürlich auch den persönlichen Präferenzen überlassen, mit welchem Teil man anfängt.

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  1. Artikel

    Autor (Jahr):
    Titel
    Zeitschrift. Jahrgang (Heftnummer), Seitenzahl

    bzw.

    Author (Year):
    Title
    Journal. Volume (Issue), Pages

     

    Ein Beispiel:

    Horst, R.L.; Goff, J.P.; Reinhardt, T.A. (2005):
    Adapting to the transition between gestation and lactation: differences between rat, human and dairy cow.
    J Mammary Gland Biol Neoplasia. 10(2), 141-156.

     

  2. Buch

    Autor (Jahr):
    Titel. Auflage.-
    Stadt: Verlag.-ISBN: 123456789. Seitenzahl.
    (Serientitel; Jahrgang)

    bzw.

    Author (Year):
    Title. Edition.-
    City: Publisher.-ISBN: 123456789. Pages.
    (Series Title; Volume)

     

    Ein Beispiel:

    Boron, W.; Boulpaep, E. (2005):
    Medical Physiology: a cellular and molecular approach. Updated ed.-
    Philadelphia [u.a.]: Elsevier Saunders.-ISBN 1-4160-2328-3. 725

     

    Mehr als ein Verlagsort werden durch [u.a.] = und andere angegeben. Der Name des Verlages wird gekürzt angegeben. (Zusätze wie Verlag, AG, GmbH, Druckerei, usw. entfallen. Z.B.: Springer, Georg-Thieme, usw.)

    In einigen Fällen treten als Autoren sog. „Körperschaften“ auf, d.h., es handelt sich nicht um reale Personen. In diesen Fällen wird die Körperschaft als Verfasser angegeben. Handelt es sich bei der Person oder der Körperschaft um einen Herausgeber, dann kommt hinter den Namen der Vermerk (Hrsg.). Bei Herausgeberschaften wird nur der erste Herausgeber genannt.

     

    Ein Beispiel:

    Gesellschaft für Honigbienen e.V. (2011):
    Bekämpfung der bösartigen Faulbrut im Berliner Innenstadtbereich.
    Berlin: Naturverlag.-ISBN: 1-2345-6789-0. 66 ff.

     

  3. Buchkapitel

     

    In diesem Fall wird der Autor des entsprechenden Kapitels zum zitierten Autor, nicht der Autor des gesamten Buches (dieser wird in der Literaturquelle vernachlässigt – nur bei einer Herausgeberschaft wird der erste Herausgeber genannt)!

     

    Kapitelautor (Jahr):
    Kapiteltitel
    In: Buchtitel. Herausgeber.-
    Stadt: Verlag.- ISBN: 123456789. Seitenzahl.
    (Serientitel; Jahrgang)

    bzw.

    Author of Chapter (Year):
    Title of Chapter
    In: Book Title. Hrsg. Editor.-
    City: Publisher.- ISBN: 123456789. Pages
    (Series Title; Volume)

     

    Ein Beispiel:

    Barrett, J.E.; Barrett, P. (2005):
    The Parathyroid Glands and Vitamin D.
    In: Medical Physiology: a cellular and molecular approach.-
    Philadelphia [u.a.]: Elsevier Saunders.-ISBN 1-4160-2328-3. 1086-1102

     

  4. Kongressband

    Autor oder erster Herausgeber (Jahr des Kongresses):
    Titel
    Name des Kongresses, Kongress Ort, Verlag oder Druckerei.-
    ISBN: 1-2345-6789-0.

    bzw.

    Author (Year of Conference):
    Title
    Conference Name, Conference Location, Publisher or printing company.-
    ISBN: 1-2345-6789-0.

     

    Ein Beispiel:

    Hirte, J. (2011):
    Schafe als Deichpfleger.
    Nordseekongress, Wyk auf Föhr, Naturverlag.-
    ISBN: 1-2345-6789-0.

     

  5. Abstract in einem Kongressband

    Autor (Jahr):
    Titel
    In: Titel  / Herausgeber
    Name des Kongresses, Kongress Ort, Verlag oder Druckerei.-
    ISBN: 1-23456-789-0.- S. Seitenzahl

    bzw.

    Author (Year):
    Title
    In: Title / Editor.
    Conference Name, Conference Location, Publisher or printing company.-
    ISBN: 1-2345-6789-0. p Pages

     

    Ein Beispiel:

     Jupiter, J. (2011):
    Die Wiese ist grün.
    In: Schafe als Deichpfleger / Hirte [Hrsg.].
    Nordseekongress, Wyk auf Föhr, Naturverlag.-
    ISBN: 0-12345-6789-0. S. 150.

     

  6. Dissertationen oder Habilitationsschriften

    Dissertationen sind Hochschulschriften, die entweder im „Eigenverlag“ (selbst gedruckt) oder bei einem Verlag wie z.B. Mensch und Buch erschienen sind.

    Im Eigenverlag erhalten sie den Zusatz: Berlin, Freie Univ., Diss..

     

    Eigenverlag:

    Autor (Jahr):
    Titel.
    Stadt, universität, Typ der Arbeit. S. Anzahl der Seiten –
    URL: (wenn vorhanden)

    bzw.

    Author (Year):
    Title.
    City, University, Thesis Type. p Number of pages –
    URL: (if available)

     

    Ein Beispiel:

    Müller, A. (2011):
    Das Pferd hat acht Beine.
    Berlin, Freie Univ., Diss., S. 150
    URL: http://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000000000

     

    Bei Druck im Verlag wird eine Dissertation wie ein Buch behandelt plus den Vermerk Diss.

    Stadt: Verlag, Diss.- ISBN: 123456789

    bzw.

    City: Publisher, Diss. – ISBN: 123456789

     

    Ein Beispiel:

    Müller, A. (2011):
    Das Pferd hat acht Beine.
    Berlin: Mensch und Buch, Diss. – ISBN: 123456789

     

    Habilitationsschriften (Habil.) und Masterarbeiten (Master) verhalten sich entsprechend.

    CAVE: Bei Dissertationen kann das Promotionsjahr (Prüfungsjahr) vom Publikationsjahr abweichen: Das Promotionsjahr erscheint im sogenannten Hochschulschriftenvermerk  wie z.B. Berlin, Freie Univ., Diss. 2003., obwohl die Arbeit erst 2004 publiziert wurde. Wir verwenden das Publikationsjahr!

     

  7. Gesetzestexte

     

    Im Text:

     

    Es gilt: Paragraph Absatz Nummer Buchstabe Gesetz (alles ohne Komma o.ä.).

     

    In Fließtexten wird das Zeichen „§“ am Satzanfang immer ausgeschrieben. Man kann Abkürzungen für die Begriffe „Absatz“ (Abs.), „Satz“ (S.) und „Nummer“ (Nr.) und „Buchstabe“ (lit.) verwenden, muss dies aber nicht. Ganz ohne geht’s auch. Hauptsache man verwendet die im Gesetz vorgesehene Teilung.

    Bei der ersten Erwähnung wird der Gesetzestext ausgeschrieben. Im Folgenden darf dann die Abkürzung benutzt werden.

     

    Ein Beispiel:

    Laut Verordnung zum Schutz von Tieren beim Transport und zru Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 1/2005 des Rates (TierSchTrV) §1 (1) gilt der Anwendungsbereich…
    Paragraph 4 Satz 1 Nummer1 Buchstabe a TierSchTrV befähigt einen Tierarzt/Tierärztin zu …

     

    Im Literaturverzeichnis:

     

    Gerichtsentscheidung:

     

    Gericht, Kammer oder Senat (Jahr der Entscheidung):
    Aktenzeichen. Fundstelle, Seitenangabe.

     

    Ein Beispiel:

    Bundesgerichtshof, IXa. Zivilsenat. (2004):
    IXa ZB 273/03. BVerfGE 89, 155.

     

    Noch eins:

    EuGH (2002):
    C-360/00. Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften C, 180.

     

    Gesetz/Verordnung:

     

    Gesetzgeber/Behörde (Jahr der Veröffentlichung):
    Titel: Abkürzung.-
    Fundstelle, Seitenangabe

     

    Ein Beispiel:

    Innenministerium Baden-Württemberg (2000):
    Polizeiverordnung des Innenministeriums und des Ministeriums Ländlicher Raum über das Halten gefährlicher Hunde: VwVgH.
    Neue Juristische Wochenschrift, 3-14.

  8. Internetquelle (Web page)

     

    Internetquellen werden in Anlehnung an die Zitatformen für gedruckte Veröffentlichungen zitiert. Hinzu kommt die Angabe von Datum und Uhrzeit bei Abruf der Webseite und der Link.

     

    Autor (Jahr):
    Titel.
    Abgerufen am: Abrufdatum um Uhrzeit, von URL.

     

    Ein Beispiel:

    Robohash.org (2011)
    Everyone needs Robots!.
    Abgerufen am: 30.08.2011 um 11.55 Uhr, von http://robohash.org/.

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Am Fachbereich Veterinärmedizin der FU Berlin wird in der Regel nach dem Autor-Jahr-System mit der sogenannten Kurzbelegmethode zitiert.

Der Zitatverweis erfolgt nach dem Zitat mit der Angabe des/der Autoren sowie der Jahreszahl in Klammern. Bei der namentlichen Erwähnung im Text wird nur die Jahreszahl in Klammern hinter den Autoren gesetzt. Sollte ein inhaltlicher Faktor mit mehreren Zitaten belegt werden, dann erfolgen die Zitate in der Reihenfolge der Jahreszahl und werden durch ein Semikolon getrennt.

Ein Autor:

Ein Pferd hat vier Beine (Müller, 2010)
Laut Müller (2010) hat das Pferd vier Beine.

Zwei Autoren: Ein Pferd hat vier Beine (Müller u. Schmidt, 2010)
Drei Autoren: Ein Pferd hat vier Beine (Müller, Schmidt u. Horst, 2010)
> drei Autoren: Ein Pferd hat vier Beine (Müller et al., 2010)
Mehrere Zitate: Ein Pferd hat vier Beine (Klöbner, 2009; Müller-Lüdenscheidt et al., 2010; Jodelschnepfe u. Stocksteif, 2011).  

Ob der/die Autoren in GROßBUCHSTABEN oder unterstrichen oder BEIDES geschrieben werden, ob man Kommata und/oder Semikolon benutzt ist Geschmackssache (bitte wenden Sie sich an Ihren Gutachter).

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