Navigation
Forschung am Institut
Forschungsprofile
Am Institut für Veterinär-Biochemie wird mit innovativen Analyseverfahren Grundlagenforschung für die Veterinärmedizin durchgeführt. Unsere Forschungsprojekte lassen sich folgenden Schwerpunkten zuordnen:
-
Reproduktionsbiologie: Expressionsleistung des Ovidukts beim Nutztier, Teratozoospermie, Uterusgesundheit beim Rind
-
in vitro-Systeme: Sicherheitsforschung zu gentechnisch veränderten Futtermitteln und Entwicklung von Tierversuchsalternativen (Zellkulturmodelle)
-
Diagnostik: Anwendung von neuen diagnostischen Biomarkern bei chronischen Erkrankungen des Tieres
-
Futterbedingte Reaktionen des Darms: Einfluss von Probiotika, Spurenelementen sowie Pathogenen auf die Darmzell-Expression
-
Zelluläre Regulation: microRNAs und mRNA-Expression, Reaktionskaskaden
Das Institut ist Gründungsmitglied des Verbundes ReProTier (www.reprotier.de). Ziel des Verbundes ist die Bündelung von Kompetenzen verschiedener universitärer und außeruniversitärer Einrichtungen zur Erzielung nachhaltiger Ergebnisse in der Reproduktionsmedizin.
Forschungskompetenzen
Gemeinsam mit nationalen sowie internationalen Partnern bearbeiten wir DFG- (Deutsche Forschungsgemeinschaft), DAAD- (Deutscher Akademischer Austauschdienst) und BMBF- (Bundesministerium für Bildung und Forschung) geförderte Drittmittel-Projekte, u.a. zwei Teilprojekte (B4+C2) im SFB 852 "Nutrition and Intestinal Microbiota - Host Interaction in the Pig".
Auf Grundlage solcher Drittmittelprojekte werden Fragestellungen zur Fertilität der Milch- bzw. Hochleistungskuh untersucht, um den Dialog zwischen dem frühen Embryo und den weiblichen Fortpflanzungsorganen darzustellen.
Zur Analyse von Zell-Zell-Signalen und dadurch beeinflussten Reaktionskaskaden werden modernste Techniken aus dem molekularbiologischen Methodenspektrum eingesetzt.
Für das Studium von Signalübertragungswegen verwenden wir eigene Zellkulturmodelle, die als Tierversuchsersatzmodelle z.B. zur Erforschung von Anpassungsprozessen des Magendarmtraktes während der Futterumstellung sowie zur Risikoabschätzung von gentechnisch veränderten Futtermitteln dienen.
Zur schnelleren Erfassung von Gelenkserkrankungen bei Pferd und Hund untersuchen wir verschiedene physiologische Parameter aus dem Blutserum und der Gelenksflüssigkeit auf ihre diagnostische Relevanz.
Innerhalb eines DFG-Sonderforschungsbereichs (SFB) werden Futter-bedingte Veränderungen regulatorischer RNAs (miRNA) im Darm untersucht; zudem stellen wir für den SFB die zentrale Methodenbasis (Analyse des Proteoms und Transkriptoms) zur Untersuchung von Probiotika-, Pathogen- und Spurenelement-Wirkungen im Darm von Schweinen zur Verfügung.
Wir forschen an der Etablierung neuer Verfahren (miR-Q) zum Nachweis von kleinen, regulatorischen RNAs (microRNAs), um zukünftig mit Nukleinsäure-basierten Verfahren zur Identifizierung und Therapie z.B. von Tumorerkrankungen beim Tier beizutragen.


