Isolierung von Glykogen aus Leber - Säurehydrolyse und Nachweis der Glukose

Lebergewebe kann in heißer konzentrierter Lauge fast vollständig gelöst werden. Dabei gehen Proteine und Glykogen in Lösung. Durch Zugabe von Ethanol wird Glykogen unlöslich und kann abzentrifugiert werden, während unter diesen Bedingungen die Proteine gelöst bleiben. Durch mehrfaches Umfällen kann man so das ausgefallene Glykogen von allen anderen Leberbestandteilen abtrennen.

In Polysacchariden wie Glykogen, Stärke oder Cellulose sind die monomeren Untereinheiten (Monosaccharide) über glykosidische Bindungen miteinander verknüpft. Solche Bindungen können durch Säuren hydrolysiert werden, und im Hydrolysat kann man die dabei entstandenen Monosaccharide nachweisen, z.B. durch deren reduzierende Wirkung.


Titel: Chemikalien

Quelle: Kutz-Lohroff, Bergbauer (Veterinär-Biochemie)

Auf dem Bild sieht man im Uhrzeigersinn von oben:

  • Kalilauge (Vorsicht ätzende Lauge!)

  • Ethanol

  • Schwefelsäure (Vorsicht ätzende Säure!

  • Phenolrot

  • Natronlauge (Vorsicht ätzende Lauge!)

  • Benedict´sche Lösung (Vorsicht: enthält das Schwermetallion Kupfersulfat! Gesundheitsschädlich, umweltgefährlich)


Titel: Materialien

Quelle: Kutz-Lohroff, Bergbauer (Veterinär-Biochemie)

Auf dem Bild sieht man ein dickwandiges Reagenzglas (speziell zum Erhitzen im kochenden Wasserbad), mit Holzklammer zum Halten des Reagenzglases. Weiterhin befindet sich ein zweites Reagenzglas im Ständer mit Trichter und dazugehörigen Filter.

Beim Versuch ist eine Schutzbrille zu tragen und die Gläser sind immer mit der Klammer zu halten! Beim Kochen der Leber muss unbedingt ein Glasstab ins Glas!


Titel: Zentrifuge

Quelle: Kutz-Lohroff, Bergbauer (Veterinär-Biochemie)

Die Zentrifuge wird nur vom Betreuer beladen und bedient!

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