Diagnose

  • Anamnese: Frage nach Veränderungem im Bestand (Zukauf, Änderung der Gruppenzusammensetzung, Futterumstellung etc.)
  • klinische Symptomatik erlaubt nur Verdachtsdiagnose
    • kann durch Röntgenuntersuchung erhärtet werden:
      vergrößerte Milz und Leber (teilweise auch Nieren) sind typisch für Psittakose
  • sichere Diagnose nur durch Laboruntersuchung

Labordiagnose

Material aus Dreifach-Tupferprobe (Konjunktiven, Rachen und Kloake)

  • Erregeranzucht in geeigneten Zellkulturen
  • PCR
  • ELISA zum Antigennachweis wenig sensitiv und spezifisch
  • Blutwerte: massive Leukozytose; AST, LDH, CK, Gallensäure erhöht
  • post mortem: Organabstriche oder Abklatschpräparate von Lungen, Luftsäcken, Leber, Milz und Herzbeutel für den direkten Erregernachweis