Rechtliche Regelungen

Als ökonomisch besonders bedeutsame Tierseuche ist die Klassische Geflügelpest in der Liste A des Internationalen Tierseuchenamtes (OIE) enthalten. In Deutschland ist die Klassische Geflügelpest wie in nahezu allen Ländern anzeige- und bekämpfungspflichtig.

Die Maßnahmen sind in der Geflügelpest-VO , der Wildvogel-Geflügelpestschutz-VO und der EU Richtlinie 2005/94/EG gesetzlich vorgeschrieben. (Siehe auch Bekämpfung)

Danach liegt eine anzeigepflichtige klassische Geflügelpest vor, wenn ein Influenzavirus Typ A mit einem intravenösen Pathogenitätsindex (IVPI) in 6 Wochen alten Hühnern von 1,2 oder mehr verursacht wird bzw. eine Influenza A - Infektion der Subtypen H5 und H7, bei der im Rahmen der Nukleotid – Sequenzanalyse das Vorhandensein multipler basischer Aminosäuren im Spaltbereich des Hämagglutinins ermittelt wurde, nachgewiesen worden ist.

Eine LPAI liegt vor, wenn eine Influenza A Infektion der Subtypen H5 oder H7 mit einem IVPI kleiner als 1,2 nachgewiesen wurde.