Epidemiologie

Übertragung

vertikal = Hauptübertragungsweg

  • Lebenslange Virämie mit Virusausscheidung
  • Tiere sind immuntolerant (keine AK-Bildung)
  • größere Tumorrate
  • Virusantigene im Eiweiß

horizontal

  • über virushaltige Haut, Federn (Federpulpa), Speichel, Kot
  • Eintrittspforten: Haut, Schnabel, Nase, Auge
  • kurzzeitige Virämie mit AK-Bildung
  • Tiere sind immun und haben eine niedrigere Tumorrate
  • persistierende Virämie bei früher horizontaler Infektion möglich
  • Übertragungsgefahr beim Sexen, Impfen, Blutentnahme

Verbreitung

  • hohe Infektionsrate (bis 75 %)
  • nur 1 - 3 % infizierter Tiere erkranken mit Todesfolge (Tumore)
  • abhängig von:
    • Infektionsempfänglichkeit des Wirtes
    • Alter
    • Virusdosis
    • Zellresistenzen gegen einzelne Subtypen (C/A,C/B) bei bestimmten Hühnerlinien virämischer Hennen (gs AG)

Tenazität

  • gering
  • hohe Thermolabilität