Bekämpfung

Bruteibehandlung Injektion
Bruteibehandlung - Injektion
Bruteibehandlung Druck Differenz Dipping (PDD)
Druck (Pressure)-Differenz-Dipping (PDD)
PDD2
Druck (Pressure)-Differenz-Dipping (PDD)
PDD3
Druck (Pressure)-Differenz-Dipping (PDD)
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Druck (Pressure)-Differenz-Dipping (PDD)
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Druck (Pressure)-Differenz-Dipping (PDD)
PDD6
Druck (Pressure)-Differenz-Dipping (PDD)
Impfung
Impfung
Impfung2
Impfung
  • Verhinderung der vertikalen Übertragung durch Schaffung nicht infizierter Zuchtherden, beginnend von der Spitze der Produktionspyramide
  • Screening der Herden mit serologischen Methoden, PCR um falsch positive Ergebnisse auszuschließen
  • Mykoplasmenfreie Herden werden angestrebt

Schritte:

  1. serologische Kontrolle aller Elterntiere einer Herde
  2. Bruteibehandlung
  3. Aufstallung der Küken in kleinen, isolierten  Gruppen
  4. regelmäßige Kontrolle (serologisch, PCR),
  5. Merzung positiver Tiere
  • Wegen der leichten Übertragbarkeit können Betriebe nur als ganzes, nicht Stall für Stall saniert werden → totale Ausstallung, gründliche R & D, Leerstand für mindestens eine Woche.
  • In Endemiegebieten am besten regional koordiniertes Vorgehen.
  • Antibiotische Behandlung der restlichen Tiere, um die vertikale Übertragung auf ein Minimum zu reduzieren.

Bruteibehandlung:

Anforderungen:

  • Wirksam
  • Keine Minderung der Schlupfrate und Kükenqualität
  • Kostengünstig
  • Möglichst kein Antibiotikaeinsatz (Resistenzen)

Verfahren:

  • Injektion von Antibiotika
  • Naßverfahren
      • Eiwaschung mit chemischen Detergenzien
  • Dipping-Methoden
  • Trockenverfahren
      • Begasung (Hilft nicht gegen Mykoplasmen)
      • Heißluft (Erhitzung auf 46°C über 12 – 14 h)
      • UV-Strahlen (Hilft nicht gegen  Mykoplasmen

Injektion:

  • Gern genommen werden Tylosin oder Enrofloxacin
  • Hochwirksam
  • Kontaminationsgefahr

Impfung:

  • In Deutschland nur Impfstoffe gegen MG für Hühner
  • Einsatz bei Puten mit Ausnahmegenehmigung

Lebendimpfstoffe:

  • F-Stamm
      • gewisse Restpathogenität (Legeleistung)
      • Persistenz, vertikale Übertragung
  • MG 6/85
      • Zulassung in Deutschland
      • persistiert für 4-8 Wochen
  • TS 1

      • Temperatur-sensitiver Stamm
      • persistiert im Bestand

Ergebnisse:

  • Reduktion der Symptome
  • Minderung der Mortalität
  • Weniger verworfene Tiere

Nachteile:

  • Verhindert nicht die Infektion
  • Schützt nicht vor der Übertragung
  • Serologische Untersuchungen werden erschwert
  • Feldinfektion kommt oft vor Impfschutz
  • Vermittelt falsche Signale
  • Impfung von bereits MG-positiven Tieren ist sinnlos!

Nachteile speziell der inaktivierten Vakzine

  • Arbeitsaufwand
  • Verworfene Teile (Hälse)